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OSTSEEMAN 2022

(persönlicher Bericht Raik Hellwig)

Eine Portion Ehrgeiz, natürlich Fleiß und Disziplin, auch Durchhaltevermögen, ne Menge Spaß an der Sache und manchmal auch eine Prise Glück sind die Zutaten für besondere Momente.

Und so einen Moment konnte ich beim OSTSEEMAN 2022 in Glücksburg auf der Triathlon-Mitteldistanz genießen. Gedopt mit etlichen Endorphinen gepaart mit einer Menge Adrenalin, so spulte ich einen Wettkampf ab, der selbst mich komplett überraschte. Mit einem 21. Platz Overall und dem Altersklassensieg in der M45 überzeugte ich auf ganzer Linie endlich mal wieder auf einer Mitteldistanz.

Bereits 2020 wollte ich in Glücksburg über die Mitteldistanz an den Start gehen, bevor die Pandemie meinen Start um ganze zwei Jahre hinauszögerte. Nun sollte es aber zur 20. Auflage des Triathlons an der Flensburger Förde klappen, und das, obwohl für 2022 mein Hauptaugenmerk eher auf der Sprint- und olympischen Distanz lag. Der Veranstalter bot eine tolle Eventlocation direkt an der Ostsee und ließ die Vorfreude aufs Rennen in mir anwachsen. Sonntagmorgen 9:15 Uhr fiel der Startschuss für mein Schwimmen über 1,9 Kilometer. Mit knapp unter 40 Minuten und Platz 173 deutete nach der ersten Disziplin noch Nichts auf einen herausragenden Wettkampf hin. Nachdem ich Schwimmbrille und Neo gegen das Tribike tauschte, um die zwei Radrunden in Angriff zu nehmen, merkte ich schnell, dass meine Radbeine voll aufgeladen waren. Auch wenn der Kurs technisch sehr anspruchsvoll war, stimmten die Pace und meine Wattwerte. Mein Stundenmittel von 38,6 km/h war mein erstes persönliches Ausrufezeichen . Kaum war ich auf der Laufstrecke setze der Regen ein. In diesem Moment perfekt für mich. Der Körper kühlte runter und obwohl ich bewusst versuchte nicht zu schnell anzugehen, zeigte mir meine Uhr fast unglaubliche Zwischenzeiten. Mit den ersten 3km in 11:15 Minuten zauberte ich am ersten Wendepunkt ein entsetztes Staunen in die Gesichter von meinen Tri-Kollegen Ralf und Martin. Obwohl der Kopf mir eigentlich mitteilen wollte, dass diese Pace deutlich zu schnell sein musste, trugen mich meine Beine und meine Euphorie weiter durchs Feld nach vorne. 5km in 19:10 Minuten, die 10km in 39:30 Minuten und an der 15km-Marke stand die Uhr bei 1:01h. Ab hier war mir dann klar, dass jetzt Nichts mehr schiefgehen konnte. Die Laufstrecke war auch voll nach meinem Geschmack. Sie kreuzte auf den drei Laufrunden, sechsmal den Zuschauer-Hotspot bevor es Richtung Zielbogen ging. Die Stimmung war einfach geil. Getragen von den begeisterten Zuschauern rannte ich den Halbmarathon in 01:26:00h BÄM ABGELIEFERT

Im Ziel blieb meine Uhr bei 04:28:10h stehen. PB auf der Mitteldistanz. Gleichzeitig wurden die Norddeutschen Meisterschaften auf der MD ausgetragen. Mit Platz 5 Overall und den Titel in der AK war es der krönende Abschluss eines außergewöhnlichen Wettkampfs.

„Du kriegst was du gibst, wenn du tust was du liebst“




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